Dialektik des Selbstbewusstseins in J. W. Snellmans "Idee der Persönlichkeit"

Tekijät: Wilenius Reijo
Julkaistu: 1980
Julkaistu filosofia.fi sivustolla: 27.11.2013

Reijo Wilenius

Dialektik des Selbstbewusstseins in J. W. Snellmans »Idee der Persönlichkeit»

Ajatus 38, 1980, 1–9.


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Reijo Wilenius
Dialektik des Selbstbewusstseins in J. W. Snellmans »Idee der Persönlichkeit»
Ajatus 38, 1980, 1–9.


Dialektik des Selbstbewusstseins
in J. W. Snellmans »Idee der Persönlichkeit»


REIJO WILENIUS


1. Das Selbstgefühl als Ausgangspunkt

Ein interessanter Beitrag J. W. Snellmans (1806–1881) zu der dialektischen Philosophie seiner Zeit war seine Tübinger Abhandlung Versuch einer speculativen Entwicklung der Idee der Persönlichkeit (1841) (im Folgenden Die Idee der Persönlichkeit), vor allem seine Dialektik der Stufen des Selbstbewusstseins. Mein Aufsatz beschränkt sich nur auf die Analyse seines Gedankenganges.
Der Ausganspunkt der Entwicklung des Selbstbewusstseins ist das Selbstgefühl. Es ist »ein Wissen des Geistes von sich als seyendem, das zugleich selbst dieses Seyn ausmacht. Dieser Standpunkt des sichwissenden Geistes ist der des Selbstgefühls.» (465)1 Jedes bestimmte Wissen des Geistes setzt dieses ursprüngliche Sichwissen desselben voraus: dass der Geist ist. Die Erfahrung des Seins geht vor Erkenntnis des Wesens.
Snellman weist hin auf eine unmittelbare Erfahrung des Menschen von seinem eigenen und von der Freiheit dieses Denkens. »Denn ein unabweisliches Gefühl gibt dem Menschen die Gewissheit, dass er allen und jeden Inhalt des Bewusstseyns von sich wegstossen kann, und doch der mit sich identische Geist ist und bleibt, d.h. dass

1 Die Seitenzahlen beziehen sich auf die Gesamtausgabe (Johan Wilhelm Snellmans samlade arbeten, Första bandet, Filosofiska arbeten, Helsingfors 1894).

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er von aller äusserlicher Bestimmung frei ist, oder richtiger: frei sein soll.» (461) Das ist die innere Gewissheit des Menschen von seiner Freiheit.
Aber neben dem Selbstgefühl des Geistes hat der Mensch auch ein unmittelbares Bewusstsein der Aussenwelt. So erscheint dem Menschen der Gegensatz zwischen dem Wissenden und dem Ge-wussten, dem Subjekt und dem Objekt. Ihm steht mächtig die nicht wissende Welt der Materie gegenüber.
In dieser Welt nimmt der Mensch auch seinen Leib wahr. Aber gerade an seinem Leibe erfährt er alltäglich die Einheit des Geistes und der Materie. Er ist eine lebendige Einheit mit seinen Organen, ein von seinen Gedanken aus handelnder Subjekt, Geist. Im Be¬griffe des Geistes ist nach Snellman auch seine leibliche Existenz eingeschlossen. (467)
Das Selbstgefühl des Geistes ist aber nicht nur "das thierische Gefühl" von der Einheit der Seele und des Leibes. Es ist vor allem jene Gewissheit des Geistes von seiner geistigen Freiheit. "Als solches ist das Selbstgefühl des Menschen in der Erscheinung der Bildung vermittelt, allein seinem Begriffe nach macht es die Voraussetzung aller Bildung und alles bestimmten Wissens aus." (468)
Dieses reine Selbstgefühl ist nun für Snellman "der Urgrund" des menschlichen Bewusstseins. In ihm ist aller Inhalt des Bewusstseins enthalten. Es ist "die Tiefe, aus der sein bestimmtes Bewusstsein hervorgegangen".
Wie fest ist dieser "Urgrund", auf dem Snellmans Gedankenge¬bäude steht? Man kann immer behaupten, diese antologische Selbsterfahrung des Geistes sei nur eine Illusion. Darauf könnte Snellman erwidern, die Freiheit des Denkens sei ihm ebenso evident wie seine leibliche Existenz - keine "Erklärung" kann eine solche' Tatsache eliminieren.

2. Das individuelle Selbstbewusstsein

Nächster Schritt in der Entwicklung des Selbstbewusstseins ist das "individuelle Sichwissen des Geistes", das individuelle Selbstbewusstsein. "Das Sichwissen des Geistes als Selbstgefühl, das nur Wissen seines Seyns überhaupt ist, ist als solches, als unmittelbares, dem Begriff des Geistes unangemessen, ..." Diese Freiheit;

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des Geistes ist nur abstrakte Bestimmungslosigkeit; sie geht in Bestimmtheit, Beschränktheit des Geistes über. (476)
Die Aktivität des Geistes ist auf dieser Stufe ein Übergehen von Bestimmung zu Bestimmung. Sein Wissen hat einen bestimmten Inhalt als welchen er sich weiss. "In diesem Wissen seiner Be-schränktheit, das zugleich der Prozess ist, die Beschränktheit auf¬zuheben, besteht das individuelle Sichwissen des Geistes." (477) Snellman betont, dieses Bewusstsein sei "von dem Gegenstande des Wissens unzertrennlich", d.h. das Bewusstsein ist identisch mit dem Gegenstand des Wissens; es ist ein gegenständliches Wissen. Die Gegenstände sind nicht nur die äusseren sinnlichen Dinge sondern auch die bestimmten Gefühle, Triebe und Vorstellungen des Men¬schen. "Mit einem Worte: alles bestimmte Wissen, von dem sich der Wissende nicht unterscheidet, sondern in dem er sein bestimmtes Seyn fühlt, ist auch ein individuelles Sichwissen." (478)
Das individuelle Selbstbewusstsein ist ein "sprödes Fürsichsein" des Geistes. Er erlebt sich nur als ein bestimmtes, vorübergehendes Wissen und Wollen. Dieses Bewusstsein enthält keine Reflexion. "Der Geist ist nicht als Ich vom Inhalte des Bewusstseyns unter¬schieden; er hat den Inhalt nicht, sondern ist dieser Inhalt. Es ist hier also kein Unterschied des Selb~stbewusstseyns und des Be-wusstseyns vorhanden, sondern beide sind unmittelbar Eins." (478)
Snellman versucht hier das Alltagsbewusstsein oder – wie err es auch nennt – das empirische Bewusstsein des Menschen zu bestimmen. Das Erkennen der Beschränktheit dieses Bewusstseins ist zugleich der Übergang zur nächsten Stufe. (Will Snellman mit seiner Analyse "therapeutisch" wirken?) Er zeigt den Weg zur nächsten Stufe in folgender Art.
Die einzelnen Bestimmungen, die der Mensch den sinnlichen Ge¬genständen (und den inneren Zuständen) gibt, haben eine not¬wendige Beziehung zueinander. "Nimmt man aber an, dass ein jeder Gedanke in sich bestimmt sey, ohne Beziehung auf andere bestimmte Gedanken, so gibt es kein vernünftiges Denken; denn es gibt so keinen vernüntfigen Fortgang von dem einen Gedanken zum anderen. Die Gedanken müssen daher eine notwendige Beziehung zu einander haben und durch diese bestimmt zeyn, ihre vernünftige Bedeutung erhalten." (484) So wiederspiegelt ein bestimmter Ge-

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danke immer andere Gedanken und ist nur in deren Zusammenhang verständlich.
Die Beschränktheit des individuellen Selbstbewusstseins wird also aufgehoben, wenn man alle Bestimmungen als Bestimmungen des vernünftigen Denkens sieht. "Nur im Reiche des Gedankens, als rein denkend, nicht in den Gefühlen und Anschauungen, hat der Geist das Bewusstseyn seiner Identität mit sich, der Ruhe im ewigen Wechsel,...." (488)
Hinter der Punktualität, der spröden Besonderheit des empi¬rischen Bewusstsens" enthüllt sich also die bewusste Bewegung des Denkens als das wahre Selbstbewusstsein des Individuums. Im reinen Denken wird die Veränderlichkeit und Beschränktheit des individuellen Wissens aufgehoben, denn das reine Denken bleibt von einem Inhalte zum anderen dasselbe. "Der Gedanke ist frei." (488) Damit gelangt Snellman auf die folgende Stufe.

3. Das subjektive Selbstbewusstsein

Für die nächste Stufe des Bewusstseins hat Snellman ein beson¬deres Interesse, vielleicht weil es das typisch philosophische Bewusstsein ist.
Ist der Mensch im Alltagsbewusstsein versunken in die wech¬selnde Vielfalt der Dinge, er erlebt sich auf dieser höheren Stufe als bleibendes Ich, als "Ruhe im ewigen Wechsel". "Das Bewusst¬seyn des Geistes von sich wird so zur Negation alles bestimmten Inhalts des Bewusstseyns." Um sein Selbstbewusstsein zu retten, muss der Mensch gewissermassen sich vor dem Wechsel der Dinge fliehen. Diese 'Flucht', die Negation der wechselnden Bestimmungen, ist die erste Bedingung des subjektiven Selbstbewusstseins. (491)
Diese dritte Stufe des Bewusstseins hat eine gewisse Verwandt¬schaft mit der ersten, dem Selbstgefühl des Geistes. Beide sind eine Art der Rückkehr des Geistes zu sich selbst. Das subjektive Selbstbewusstsein, "das Sichwissen des subjektiven Geistes ist (aber) nicht blosses Wissen desselben von seinem Seyn, sondern Wissen von seinem Wesen." Denn als etwas Bleibendes hinter den wechselnden Bestimmungen erweist sich "der 'lebendige, sich entwickelnde Gedanke, der alle Fülle des Gedankens enthält. Nur in diesem Sinne wird die Individualität in der Subjektivität aufbewahrt ... Nicht

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also die thierische Individualität, sondern die Individualität des Gedankens ist die bleibende des Geistes." (493) Das Selbstbewusstsein reflektiert auf dieser Stufe die schaffende Denktätigkeit des Individuums.
Das ist für Snellman ein starkes Erlebnis. Das Denken ist ihm "etwas Lebendiges". Das Ich (Subjekt) ist ihm kein fester Pfeiler, um den der Karussell der Gedanken dreht, sondern das Ich ist im Denken, es ist Denktätigkeit.
Das individuelle Selbstbewusstsein enthält die natürliche, sinnliche Individualität des Menschen. Das subjektive Selbstbewusstsein ist geistiger Art. Erst als denkendes Ich weiss sich der Mensch als Geist - erst hier fängt das eigentliche Selbstbewusstsein an.
Das subjektive Selbstbewusstsein macht "das innerste Wesen des Geistes aus, in das sich sein Sichwissen aus den wechselnden Bestimmungen des Bewusstseins flühtet..." (496) In diesem "innersten Wesen des Geistes" gestärkt kehrt aber das Ich zurück in die Welt in dem objektiven Selbstbewusstsein.
Das Verhältnis der Stufen des Bewusstseins ist dialektisch: nach innen – nach aussen, zugleich spiralartig aufsteigend. In der folgenden wird die vorangehende Stufe aufgehoben, aber zugleich auf-bewahrt.
Die Stufe des subjektiven Selbstbewusstseins enthüllt die Kluft zwischen dem Wissenden und dem Gewussten. Der Subjekt unterscheidet sich vom Inhalt des Wissens. (499) Das Ich unterscheidet sich auch als Geist von seinen Seelenregungen, Gefühlen und Be¬gierden.
Der Widerspruch zwischen Subjekt und Objekt wird aufgehoben wenn man einsieht, dass das Bewusstsein vom Objekt im Grunde such Selbstbewusstsein ist. Denn das Wissen vom Objekt ist ein Produkt des Subjektes. Das Bewusstsein ist zugleich Selbstbewusst, sein.
Snellman weiss, wie man ihm hier erwidert: "Es wird nämlich (vorausgesetzt, dass diese Schrift überhaupt ein Publikum findet) hier nicht an solchen fehlen, die das oben Angeführte als einen eklatanten Beweis für die subjektiv-idealistische Natur unserer Ansich¬ten im Ganzen sehen werden." Es liegt nahe die Anklage, er will "die Realität aus dem Begriffe 'herausklauben'." (505)

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Seine Erwiderung ist der Begriff des objektiven oder konkreten Selbstbewusstseins.

4. Das objektive Selbstbewusstsein

Snellman macht zuerst klar, dass ebenso wenig der Leib aus dem Begriff des Geistes "herausgeklaubt" werden kann, als die Seele aus dem Begriff der Materie oder der Natur. "Nicht anders verhält es sich mit dem Dualismus des Subjekts und Objekts." (506) Es wäre ein Unsinn von einer Hervorbringung der Natur duch den subjektiven Geist zu sprechen. (507) Es gibt also eine objektive Welt, die der Subjekt mit seiner erkennender Tätigkeit durchdringt. Der Subjekt schafft die Erkenntnis von der objektiven Welt.
Es bleibt aber die tiefere erkenntnistheoretische Frage: Wie verhält sich diese Erkenntnis zu der objektiven Welt? Bildet der Subjekt mehr oder weniger willkürlich Vorstellungen und Begriffe von der Wirklichkeit, die im Grunde – als Ding an sich – ihm unbekannt bleibt?
Snellman gibt zunächst eine knappe Antwort: "Die Bestimmungen des Bewusstseyns" sind auf der einen Seite freie Taten des Subjekts und gehören also dem Bereich des Selbstbewusstseins; sie sind aber auf der anderen Seite auch "die unmittelbaren Bestimmungen des Objekts". (507)
Nach seiner Ansicht ist es ein trivialer, selbstverständlicher Satz, dass das Objekt als Gedachtes die eigene Schöpfung des Geistes ist, "Allein dem Dualisten bleibt noch der Ausweg ... das Objekt in das Dunkel der (sinnlichen) Anschauung zu verstecken ... das Objeki genau zu erkennen und dabei zu schweigen. Denn weder ist es ihm möglich zu sagen, was das Objekt als Objekt der Anschauung über-haupt sey, noch kann er den einzelnen Gegenstand beschreiben, ohne ihn zum Objekt des Gedankens zu erheben. So bleibt ihm nur das schweigende Anschauen. Uns aber liegt es ob", bemerkt Snellman ironisch, "noch Einiges über das Objekt zu sagen." (508)
Dabei will er zeigen, dass die sinnliche Anschauung nicht die einzige Grundlage der Erkenntnis ist. Das Objekt muss auch gedacht werden. Er weist also zurück den positivistischen Standpunkt, nach dem allein die positiven (wahrnehmbaren) Tatsachen wirklich sind und der erkennende Subjekt den Tatsachen nur etwas hinzufügt.

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Snellman kritisiert auch scharf die Auffassung, nach der die For¬men des Denkens (und der Wahrnehmung) nur subjektiv sind. Die Trennung der Form und des Inhalts der Erkenntnis ist ihm ober¬flächlich und irreführend. Die Formen des Bewusstseins sind von der objektiven Welt bestimmt. Sie sind objektiv.
Er versucht den – entweder positivistisch oder idealistisch tingierten – Dualismus zwischen Subjekt und Objekt zu überwinden. Seine Lösung ist echt dialektisch: "Jede Bestimmung des Bewusstseyns ist dasselbe Setzen des Inhalts durch die Form und der Form durch den Inhalt." Er ironisiert aber selber diese leichte Dialektik der Kategorien der Form und des Inhalts, "gegen die man freilich nichts Erhebliches einzuwenden hat, die aber doch als eine Art ta¬schenspielerische Kunstgriffe angestaunt werden,..." (514) "Wenn es aber dargethan werden kann, dass die Form dieses Wissens... die eigene Setzung des Inhalts ist, von diesem herrührt, so muss dadurch aller Unterschied zwischen Subjekt und Objekt aufgehoben werden. Denn so ... wäre das Objekt nicht in einer besonderen, ihm fremden Form, sondern seinem wahren Inhalte nach gewusst." (515) Das subjektive Selbstbewussbseln wird objektives Selbstbe¬wusstsein. "Erst wenn das das Subjekt das Objekt als denselben Prozess den Denkens weiss, der es selbst ist, ist ... der Gegensatz von Wissendem und Gewussrtem verschwunden." (518) Der Subjekt weiss sich mit seinem Denken in der Wirklichkeit.
Auf dieser Stufe des "lebendigen Gedankens" ergibt sich auch, "dass die vom Subjekte unterschiedenen Subjekte nur das sind, was es selbst ist"; also im Denken wird auch die Trennung der Subjekte aufgehoben. (520) Dasselbe vernünftige Denken lebt, wenigstens im Keime, in allen Menschen.

5. Die Idee der Persönlichkeit

Auf der Stufenfolge des Selbstbewusstseins kommt das einzelne Ich zuletzt an die Grenze seiner Negation. Jenseits der Grenze scheint nur eine "allgemeine Geistigkeit", "der substanzielle Geist" zu sein. "Denn die Reflexion des Gedankens in sich ... setzt ihn als lebendigen, sich entwickelnden Gedanken, als den allgemeinen Prozess des Denkens." (521) Die Subjektivität verschwindet aber

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nicht; sie wird – nach dem Hegelschen Ausdruck – "aufgehoben und aufbewahrt".
Snellmans letzter Schritt in der Entwicklung des menschlichen Selbstbewusstseins ist das absolute, persönliche Selbstbewusstsein, die Verwirklichung der Idee der Persönlichkeit. Dieser Schritt ist zugleich die Erhebung des menschlichen zum göttlichen Bewusst¬sein. Es ist – abstrakt ausgedrückt – "der sich selbst denkende Gedanke", der das Wesen des Menschen und der Welt ausmacht.
Am Ende seiner "Idee der Persönlichkeit" zitiert Snellman den berühmten Hegel-Spruch aus der Geschichte der Philosophie, der auch seiner tiefster Überzeugung entspricht:
"Der Kampf des endlichen Selbstbewusstseyns mit dem absoluten Selbstbewusstseyn, das jenem ausser ihm erschien, hört auf. Das endliche Selbstbewusstseyn hat aufgehört, endliches zu seyn; ... Es ist die ganze bisherige Weltgeschichte überhaupt und die Geschichte der Philosophie insbesondere, welche nur diesen Kampf darstellt, und da an ihrem Ziele zu seyn scheint, wo dies absolute Selbstbewusstseyn ... aufgehört hat, ein Fremdes zu seyn, wo also der Geist als Geist wirklich ist." (672)
Snellmans Philosophie des Selbstbewusstseins ist eigentlich ein Kommentar zu diesem Ausspruch.

Universität Jyväskylä

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LITERATURHINWEISE

(Einige Hinweise verdanke ich Prof. Juha Manninen)

Fieandt, Kai von, 'J. V. Snellman und die romantische Phase der konti¬nentalen Psychologie', Ajatus 15 (1973).
Fieandt, Kai von, 'Snellmanin oppi ihmisestä ennen julkaisemattoman luen¬tosarjan valossa', Historiallinen arkisto, 67.
Fieandt, Kai von, 'Die Psychologie von Snellman - ein nordisches Erbe der, hegelschen Methodik', Hegel-Jahrbuch 1975, hrsg. v. Wilhelm R. Beyer. Köln 1976.
Kaila, Eino, 'Romantiikka ja nykyaika', Historiallinen aikakauskirja (1941).
Koski-Jännes, Anja, 'Snellman ja Kaila suomalaisen persoonallisuustutkimuksen tiennäyttäjinä', Psykologia (1978).
Lehmusto, Heikki, 'Mitä J. V. Snellman tarkoittaa persoonallisuudella', Valvoja-Aika (1938).
Manninen, Juha, 'Hegelianismen i Finland på 1800-talet', Lychnos, Lärdomshistoriska samfundets årsbok 1977/1978. Stockholm 1979.
Manninen, Juha, 'Snellman ja myöhäisromantiikka', Aate ja maailmankuva, Suomen filosofista perintöä keskiajalta vuosisadallemme, toim. Simo Knuuttila ym. Juva 1979.
Rein, Thiodolf, Johan Wilhelm Snellman, En lefnadsteckning, I-II. Helsingfors 1895–1901.
Salomaa, J. E., J. V. Snellman, Elämä ja filosofia. Helsinki 1944.
Tigerstedt, E. N., 'Ur Snellmans docentföreläsningar', Historiska och litteraturhistorista studier, 21-22. SLSF CCCVI. Helsingfors 1946.
Wilenius, Reijo, Snellmanin linja - henkisen kasvun filosofia. Jyväskylä 1978.

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